Blog Teil 2

6. Jul, 2016

Meine liebe kleine grosse Finny

6 Jahre bist du heute alt und das Beste was mir passieren konnte. Du machst mein Leben um so viel reicher und schenkst mir Lebensfreude, Lachen und Energie.

Liebe Finny. Auch wenn das Leben manchmal schwierig ist und ich denke, das schaff ich nicht - du weichst nicht von meiner Seite, schenkst mir deine bedingungslose Liebe, glaubst an mich und vertraust mir.

Liebe Finny. Ich möchte mir dir zusammen noch so viel von dieser Welt entdecken und freue mich auf ganz viele spannende und neue Abenteuer mit dir.

Doch heute sollst du einfach DEINEN Tag geniessen. Denn den hast DU dir verdient!

Happy Birthday Liebes

6. Jul, 2016

Heute Abend haben Finny und ich am Brühlberg in Winterthur-Wülflingen unseren Abendspaziergang gemacht. Die Stimmung war wunderschön und wir genossen es, der Sonne beim Untergehen zuzuschauen und dabei am Waldrand entlang zu spazieren - richtig romantisch.

Beim "Kleintierzoo" von Wenger's legten wir einen Stopp ein, um die jungen "Geisslein" zu begutachten. Finny war zwar nicht ganz sicher, ob sie von diesen Angst haben muss oder eher nicht und suchte deshalb sicherheitshalber Schutz zwischen meinen Beinen. Aber von da aus war sie dann auch ganz mutig und schaute den kleinen Wesen aufmerksam zu.

"Wenger's Kleintierfarm" bietet aber nicht nur Ziegen ein schönes Zuhause, sondern beherbergt auch kleine Pferde, Schafe, Katzen, Hängebauchschweine, Hunde, Hühner und ich weiss nicht genau was noch mehr. Natürlich kann man dort auch direkt frische Eier kaufen und altes Brot für die Tiere abgeben. Dass es solche Klein- oder Hobbybauern wie Wenger's überhaupt noch gibt finde ich echt toll und ist vor allem in der Stadt, wo die Kinder ja manchmal kaum mehr wissen von wo die Milch oder die Eier herkommen, eine richtig wertvolle kleine Oase.

4. Jul, 2016

Hallo zusammen

Heute schreibe ich - Finny - selbst, da mein Frauchen keine Lust hatte dazu. Aber egal. Ich kann das auch.

Mein Frauchen ist heute mit mir zum Schützenweiher gefahren. Der ist in der Nähe des Rosenberges und mein Frauchen sagt, der heisst so, weil früher dort ein 300m-Schiessstand war, welcher in den 80-er Jahren in den Ohrbühl-Schiessstand integriert wurde.

Im Restaurant beim Schützenweiher bin ich mit meinem Frauchen draussen gesessen und alles hat ganz super fein nach Bratwürsten und Hamburgern geduftet. Natürlich hätte ich das alles liebend gerne probiert, aber (riesengrosser Seufzer!!!), mein Frauchen lässt mich ja solche Delikatessen nie fressen (erneuter riesengrosser Seufzer!!)

Dann hat mein Frauchen immer wieder gesagt: "Schau dir mal diese wunderschönen Seerosen an" - aber ganz ehrlich - das interessiert doch einen Hund wirklich nicht die Bohne. Auch dass dort am Weiher ein Minigolfplatz oder ein Kinderspielplatz mit Miniaturautos ist, war mir ziemlich egal und ich konnte nicht verstehen, weshalb das toll sein sollte.

Dafür kam dann aber bald MEIN Highlight! Ich spazierte nämlich zusammen mit meinem Frauchen ganz gemütlich um den Weiher, schaute den Enten beim Baden zu und schnüffelte am Eingangsbereich des Campingplatzes, als plötzlich ein super süsser und erst 5 Monate alter Malterser-Rüde vor mir stand. Meine Güte! War der süss! Und obwohl ich ja eigentlich nicht so richtig gerne spiele, habe ich heute grosszügigerweise eine Ausnahme gemacht und bin ganz lange mit diesem weissen Wuschel herumgetollt. War das coooool sag ich euch!

Jetzt bin ich ziemlich ko aber glücklich und ich habe gemerkt, dass es sich manchmal lohnt über den einen Schatten zu springen und mal wieder was zu tun, was "man-frau-oder-hund" normalerweise nicht macht.

3. Jul, 2016

Da Finny zwei Tage in den Ferien ist, machte ich heute etwas, was mit Hund nicht geht: Ich besuchte die Fotostiftung Schweiz. Die Fotostiftung wurde 1971 gegründet, organisiert jährlich drei verschiedene Ausstellungen und betreibt gemeinsam mit dem Fotomuseum Winterthur das Zentrum Fotografie, zu welchem die Fachbibliothek Fotografie gehört.

Die momentane Ausstellung zeigt Werke von Roberto Donetta. Der Tessiner Donetta fotografierte anfangs des 20. Jahrhunderts Menschen und Situationen im Kanton Tessin und war als wandernder Fotograf bekannt. Er besass kein Studio sondern setzte Menschen gekonnt im Freien in Szene, spannte Tücher und Teppiche in den Hintergrund oder platzierte Stühle und Tische mit Blumen drin. Er scheint einen grossen Respekt vor seinem Gegenüber gehabt zu haben, denn man hat den Eindruck, dass die Leute auf den Fotos ganz bei sich sind und natürlich wirken, so als wenn sie vergessen hätten, dass eine Kamera mitsieht.

Donetta fotografierte wirklich authentisch und man bekommt das Gefühl dabei zu sein beim Gottesdienst im Freien, beim Fest auf dem Marktplatz, beim Bau der Eisenbahn, beim Metzger, beim Fischer, bei der Hochzeit, beim Bischofsbesuch oder der Errichtung des Glockenturms.

Sehr eindrücklich sind ausserdem die Fotos, welche Donetta von verstorbenen Kindern und alten Menschen gemacht hat und bei denen man eine grosse Ruhe spürt.

Die Ausstellung von Donetta hat mir gut gefallen und ich fand auch den dazugehörigen Film, bei dem man etwas mehr über einzelne Bilder erfahren konnte, toll.

Auch gefallen haben mir die Fotos von Hugo Jaeggi, welche man nebenan bei der Passagen-Ausstellung ebenfalls bewundern kann.

Was jedoch gar nicht meines war, war die Ausstellung Situations / Proletariate, welches das Thema Arbeit aus historischer Perspektive untersucht und einen Bezug zur 11. Manifesta hat. Trotz Führung und anfänglich viel Willen meinerseits, konnte ich mich mit der Art und Weise dieser Ausstellung nicht anfreunden und es zeigt mir einmal mehr - nicht alles was man als Kunst definiert muss auch gefallen oder verstanden werden.

Dafür gönnte ich mir dann im herzigen Café noch einen feinen Espresso und einen leckeren Brownie und ich finde deshalb, mein Nachmittag war schön.

2. Jul, 2016

Lina's Bar - für mich ein richtiges kleines Highlight

Ich würde sagen - sehr klein und sehr fein - und ich finde, man kann sich dort sowohl als "Single mit Hund" wie auch als frisch verliebtes Paar richtig wohl fühlen. Denn mit Schmetterlingen im Bauch laden die kuscheligen Sofas ein, sich ein gutes Glas Wein zu gönnen, ist man jedoch mit seinem "Wau-Wau" unterwegs, kann man wunderbar die Ruhe und die Idylle im grünen Innenhof bei Kaffee und Kuchen geniessen und alleine als Single setzt man sich am besten draussen auf die "Bänkli's" vor dem Eingangsbereich und beobachtet das sanfte Treiben bei einem kühlen Bier.

Cool finde ich zudem, dass aufgrund einer Baustelle an der Neuwiesenstasse/Wartstrasse die Strasse vor dem Lina's derzeit gesperrt ist und man deshalb nun dort auf einer "Festbank" ganz lange die Abendsonne geniessen kann. - Also falls das Wetter mal gut ist... Aber das ist ein anderes Thema...  

Im Lina's sind also all jene gerne, welche eine freundliche und gute Stimmung abseits vom grossen Rummel mögen und welche es schätzen, auch mal mit dem "Sitznachbarn" links oder rechts ins Gespräch zu kommen.

Also Finny und ich finden deshalb definitiv - Daumen und Pfoten hoch für Lina's Bar.  

Übrigens: für alle welche nicht wissen wo das Lina's ist, kommt hier der Link dazu:

www.linas-bar.ch