Blog Teil 5

12. Nov, 2019

Liebes Winterthur. Ich finde es toll, bei dir zu leben. Ich finde, die Lebensqualität ist bei dir wirklich hoch und ich finde dich mit all deinen wundervollen Bäumen, Hügeln und den Bächen einfach wunderschön. Vor allem finde ich auch, dass es für Finny ideal ist. Deine Spazierwege sind wunderbar und ich liebe es, mit Finny deine gesamte Landschaft zu erkunden.

Was mich jedoch ehrlich gesagt immer wieder irritiert ist, wie deine Abfallkübel ausschauen. Ja klar kann man jetzt sagen, dass die Leute ja ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen können, aber ganz ehrlich, man könnte ja auch sagen, dass die Kübel – wie früher auch – einfach 2 x öfters geleert werden könnten. Ja liebes Winterthur… Ich weiss… Die Sparmassnahmen… Aber schau mal, liebes Winterthur, wenn du ein wenig mehr Robidog-Stationen aufstellen würdest (und die bezahlen Finny und Co. dir ja bereits jährlich mit der Hundesteuer) dann hätten in den Abfallkübeln auch wieder mehr Platz, für den «Nicht-Hunde-Beutel-Abfall» und dann würde ja sicherlich sogar 1 x mehr Leeren völlig ausreichen.

Finny und ich, würden dies auf jeden Fall sehr begrüssen und wir freuen uns, auch weiterhin durch deine wunderschöne Landschaft zu spazieren und unseren Freunden auf der ganzen Welt zu zeigen, wie sauber und toll es bei dir, liebes Winterthur, doch ist.

Und hier ist der Link, zu unserem heutigen Winterthurer-Spaziergang: http://www.aus-unserer-sicht.ch/443502573

 

und hier zu meinem Buch: http://www.aus-unserer-sicht.ch/440199664

 

 

 

 

15. Sep, 2019

 

Die Müllmänner, die heute am Sonntag das Bäumli in Winterthur vom Schmutz befreiten. Ja sie sind es, meine Helden des Tages.

Denn ganz ehrlich... Ich habe nicht gewusst, dass es in Winterthur einen Dienst gibt, der am Sonntag solch schöne Plätze wie das Bäumli ist, sauber machen, sodass Menschen wie ich, dann getrost ihren Sonntagsausflug dorthin machen können und von allfälligen vorangegangenen nächtlichen Partys an derselben Stelle, nichts mehr merken. 

Ich auf jeden Fall sagen diesen Herren, die heute dafür sorgten, dass ich mein Ausflug zum Bäumli «sauber» genoss: ganz herzlichen Dank.

Und ich sage auch, Danke Winterthur, für diesen sauberen Sonntags-Dienst. Ich bin positiv überrascht. 

Und hier gehts zu unseren Fotos vom heutigen Bäumli und Goldenberg-Ausflug - natürlich auch von meinen Helden... wenn auch nicht von ganz nah...

Foto-Link anklicken: http://www.aus-unserer-sicht.ch/443502573

 

 

 

 

23. Jun, 2019

 

Was für eine Stimmung. Was für ein Fest.
Und das vor meiner Haustür. Ich bin begeistert!


Jaja. Ich gebe es ja zu. Eigentlich bin ich ja kein «Jodel & Co.»-Fan und eigentlich war ich bisher immer der Meinung, dass Trachten und Volksmusik nach Österreich gehören und nicht zu uns in die Schweiz. Ehrlich gesagt, habe ich es bei uns sogar immer etwas belächelt… Aber seit heute bin ich definitiv anderer Meinung. Denn was mir derzeit vor meiner Haustür geboten wird, ist einfach fantastisch.

Ein Jodlerdorf, bei dem man sich kulinarisch in diversen liebevoll geschmückten «Beizlis» stärken und verköstigen kann. Ein Dorf, bei dem man gemütlich zusammensitzen, reden , singen oder dem Singen zuhören kann und ein Dorf, bei dem man auf dem Riesenrad, das fantastische Panorama von Wülflingen geniessen kann. (Ja… Ok…. Ich als «Höhenängstler» verzichte natürlich auf das Riesenrad und geniesse lieber zusammen mit Finny die wunderschönen Trachten, die Alphornbläser und die erstaunlich schönen Jodelstimmen, welche einem von überall entgegenkommen.)


Ja. Ich gelobe wirklich Besserung. Ich werde definitiv nicht mehr behaupten, dass sowas nur nach Österreich gehört... Und von heute an, belächle ich den Schweizer-Heimat-Cult ganz sicher nicht mehr.

Denn dieses Nordostschwizerische Jodlerfest Winterthur-Wüflingen war – nein ich korrigiere – ist noch immer, absolut super toll. Danke dem ganzen OK, für diesen Anlass vor meiner Haustür, bei dem man bzw. «Frauchen sogar mit Hund» super willkommen war.

DAUMEN und PFÖTCHEN HOCH - Danke, es ist super schön und wir kommen wieder!!

Und hier ist uns Fotolink von unserem Fest: http://www.aus-unserer-sicht.ch/427873793

 

 

 

16. Dez, 2018

Ich liege im Bett. Finny neben mir. Sie liegt auf dem Rücken und streckt alle Viere von sich. Manchmal zuckt sie, weshalb ich davon ausgehe, dass sie am Träumen ist. Wahrscheinlich von unserem heutigen Ausflug. Von unserem Ausflug in den Schnee!

Juhui! Endlich ist er da! Endlich ist alles mit diesem weissen Zuckerguss überzogen. Dieses Weiss, welches ich so sehr liebe! Und welches ich so sehr vermisst habe in diesem Jahr. Denn ich kann mich echt nicht daran erinnern, dass es schon einmal ein Jahr gab, in welchem ich bis zum 16. Dezember keinen Schnee gesehen habe. Kein Flöckchen. Rein gar nichts.

Das ist traurig und erschreckend zugleich.

Und ich glaube, das war auch der Grund, weshalb ich einfach nicht in Weihnachtsstimmung kam in diesem Jahr. Und das, obwohl ich diesen wundervoll mehrtägigen Weihnachtsmarkt-Ausflug ins Elsass gemacht habe und ich auch schon mehrfach auf dem Weihnachtsmarkt bei uns in der Stadt war und gestern sogar an der hiesigen Weihnachtsstadtführung teilgenommen habe. Und doch… überall hat immer etwas gefehlt. Überall schien es nicht ganz richtig zu sein. Und nachdem ich gestern Abend versucht habe, über die Weihnachts-Stadtführung zu berichten und es dabei so richtig harzte, war mir plötzlich klar, was es war, was mir so fehlte. Es war der Schnee! Der Schnee, der für mich die wundervolle Stimmung ausmacht. Es ist diese ganz besondere Luft, die entsteht, wenn alles eingezuckert ist. Es ist dieses Gefühl, wenn dir eine Schneeflocke auf die Nasespitzte fliegt und dort langsam zerschmilzt. Es ist dieses Knirschen, das ertönt, wenn du durch den eisigen Schnee stapfst. Es ist dieses Gefühl, das dich wieder zum Kind werden lässt und dafür sorgt, dass du dich am liebsten hinlegen würdest, um einen Schneeengel zu machen.

Ja. Für mich braucht es genau solche Gefühle um mich einzustimmen auf Weihnachten. Und diese Gefühle haben bisher gefehlt. Und deshalb habe ich auch gestern Abend spontan beschlossen, dass ich zusammen mit Finny heute in die Berge fahren werde, um endlich im Schnee zu sein.

Ja. Das war mein Plan. Ich staunte deshalb heute Morgen nicht schlecht, als ich die Augen aufmachten und realisierte, dass das gar nicht nötig war! Denn heute war er endlich da! Mein geliebter Schnee! Zwar noch etwas zaghaft, aber immerhin... Weiss war es! Und fantastisch! Aus diesem Grund verzichteten Finny und ich darauf, weit weg zu fahren, sondern genossen unseren heutigen Schneetag einfach hier und wir beide fanden: Es war super schön!

Und deshalb, liebes Weihnachten… Darfst du nun kommen. Denn nun sind wir beide bereit.

Hier ist der Fotolink zum heutigen Winterthur-mit-Schnee-Tag: http://www.aus-unserer-sicht.ch/427873793

 

 

 

1. Dez, 2018

Heute machten Finny und ich uns auf in die Stadt. Wir wollten den Weihnachtsmarkt in Winterthur besuchen und die, wie man sagt, schönste Weihnachtsbeleuchtung der Schweiz betrachten. Als wir in der Innenstadt angekommen sind, herrschte dort ein reges Treiben und halb Winterthur schien die selbe Idee gehabt zu haben wie wir.

Aber das liess uns unsere gute Laune nicht verderben. Im Gegenteil. Finny genoss es, von mir durch die Menge getragen zu werden und somit aus einer anderen, als der üblichen Hundeperspektive, die Welt zu betrachten. Und ich genoss es, die verschiedenen Düfte wahr zu nehmen und die Veränderung zu registrieren, die in der Stadt geschah, als Punkt fünf Uhr die Weihnachtsbeleuchtung angezündet wurde. Denn ja… Diese Weihnachtsbeleuchtung ist und bleibt einfach wunderschön. Vielleicht deshalb, weil es sie seit 1965 gibt und sie immer noch ausschaut wie eh und je. Die Sterne, welche mit ihrem langen Schweif die Marktgasse sowie das Untertor zieren, sehen genau so aus, wie ich mir als Kind den Stern von Bethlehem vorgestellt habe und das warme Licht, welches sie ausstrahlen, führt dazu, dass ich mich sofort ruhig und geborgen fühle.

Ja. Und ich glaube, genau das ist es, weshalb diese Weihnachtsbeleuchtung seit Jahren als so schön empfunden wird. Weil diese Weihnachtsbeleuchtung einfach ist wie immer. So, dass man sich selbst wieder als Kind fühlt und ins kindliche Staunen kommt, wenn man diese vielen wundervollen Sternen sieht. Und vielleicht auch, weil diese Weihnachtsbeleuchtung Kontinuität ausstrahlt. Weil man sie nicht „moderner“ „hipper“ oder „globaler“ gemacht hat in den letzten Jahren… nein… endlich mal etwas, was geblieben ist.

Nein nein. Ich meine damit nicht, dass früher alles besser war und ich ein Verfechter von Veränderungen bin. Aber manche Dinge waren schön und richtig und die sollen deshalb nach meinem Empfinden auch in unserer modernen und schnelllebigen Zeit noch genau so sein. Und die Winterthurer-Weihnachtsbeleuchtung ist – für mich jedenfalls – etwas davon. Ich werde deshalb ziemlich sicher, noch ab und zu in den nächsten Wochen, diese schönen Sterne geniessen, die bei mir kindliche Gefühle auslösen und die mir Ruhe und Geborgenheit schenken.

Und hier ist der Link zu unseren Fotos dazu: http://www.aus-unserer-sicht.ch/427873793