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10. Nov, 2019

Hallo Leute. Ich bin’s wieder. Eure Finny.

Heute war ich mit meinem Frauchen einen schönen Sonntagsspaziergang machen. Eigentlich hatte ich ja ehrlicherweise überhaupt keinen Bock dazu. Aber ich kann ja mein Frauchen nicht alleine gehen lassen. Deshalb habe ich mich gnädigerweise bereit erklärt, sie zu begleiten. Meine Bedingung war jedoch, dass wir zur Kyburg gehn. Die Kyburg finde ich nämlich super schön. Irgendwie ein wenig mystisch und magisch zugleich. Mein Frauchen sagte, ich wäre sicherlich in einem früheren Leben mal ein Burgfräulein auf der Kyburg gewesen. Bei den Habsburgern vielleicht, oder an der Seite vom Grafen von Sobansky, der seinen Lebensabend auf der Kyburg verbrachte.

Wer auch immer ich in einem früheren Leben war, mir gefällt die Kyburg auf jeden Fall sehr. Und ich fand den Spaziergang von First zur Kyburg und wieder zurück wirklich toll und ich bin froh, dass ich mein Frauchen dabei begleitet hab und nicht zuhause in meinem Bettchen geblieben bin.

«Hebed en schöne Sunntig» und bis bald… Eure Finny

Und hier geht’s zu den Fotos von unserem Kyburg-Ausflug: http://www.aus-unserer-sicht.ch/432737869

 

Ps. und falls ihr Lust habt, Frauchens Buch zu lesen, ist hier der Link dazu: http://www.aus-unserer-sicht.ch/440199664

 

6. Dez, 2018

Ganz spontan habe ich heute entschieden, dass ich mir den fabelweihnachtlichen Lichterzirkus im Innenhof des Landesmuseums Zürich anschauen werde. Dies, da Finny unverhofft eine Nacht länger als ursprünglich geplant bei meine Eltern blieb und ich somit einen Abend für mich hatte. Diesen wollte ich nun nutzen, um etwas zu unternehmen, was ich mit meiner Fellnase nicht machen kann und da kam mir das Lichterspektakel in Zürich gerade recht.

Ich zögerte also nicht lange und kaufte mir ein Zugbillett nach Zürich sowie ein Ticket für die Show.

Kaum hatte ich jedoch mein Vorhaben meinen Umfeld mitgeteilt, kamen auch sogleich ganz erstaunte Kommentare, von wegen: „WAAAAS? Du gehst GAAAANZ ALLEINE dort hin?“

Etwas verwirrt und fast etwas verärgert erwiderte ich darauf: „Ja klar. Warum sollte ich nicht?“

Mir ging die Reaktionen meiner Mitmenschen aber noch länger nicht aus dem Kopf. Ich überlegte (mal wieder), weshalb wohl die Menschheit so oft das Gefühl hat, dass man alleine nichts unternehmen kann? Was erwarten die denn von mir? Dass ich Zuhause sitze, nur weil ich keinen Partner habe? Oder dass immer jemand mich begleiten muss, wenn ich das Haus verlass? Dass ich immer einen Freund oder eine Freundin bitten muss, mich zu begleiten und falls diese keine Zeit oder Lust haben, ich dann auch auf das was ich eigentlich möchte verzichten muss?

Nein! Das ist definitiv nicht das was ich möchte! Und auch nicht das, was ich tu!

Denn eines ist sicher: Wenn ich etwas in den letzten Jahren gelernt habe, dann, dass es wundervoll ist, sich selbst zu wertschätzen und dass man es nicht von aussen abhängig machen sollte, das was man möchte zu tun.

Ich habe deshalb heute Illuminarium in Zürich genossen. Alleine? Nein! Mit allen anderen Zuschauern um mich herum.

Und hier sind noch ein paar Fotos von der Lichtershow: http://www.aus-unserer-sicht.ch/432737869

 

 

 

 

22. Jul, 2018

Wie so oft, könnte ich unseren heutigen Ausflug mit dem Wort „eigentlich“ beginnen. Denn wie so oft, kam es mal wieder etwas anders als gedacht.

Heute wollte ich mit Finny nämlich eine schöne Rhein-Rundwanderung machen. Geplant wäre gewesen, von Dachsen aus der einen Seite des Rheines entlang zu laufen und dann am anderen Ufer wieder zurück zu gehen. Doch eben… Ich habe diesen Plan ohne meine Angst vor Brücken gemacht. Jaja.. Ich weiss… Auf Brücken kann ja wirklich nichts Schlimmes passieren und weshalb mir schon nach 5 Schritten auf einer Brücke meine Knie weich und zittrig werden, ich schweissnass werde und es mir beinahe den Magen umdreht, weiss ich echt nicht. Tatsache ist aber, dass genau das heute mal wieder geschehen ist und es somit ziemlich schnell klar war, dass aus der Rundwanderung lediglich ein Waldspaziergang zum Rheinfall und wieder zurück werden wird. Zuerst war ich echt gefrustet ab meiner eigenen Angst und versuchte herauszufinden, weshalb ich diese wohl hab. Doch da ich keine abschliessende Antwort fand, blieb mir nichts anderes übrig, als für den Moment einfach die Tatsache zu akzeptieren, dass das so ist.

Und schön war es ja allemal, am schmalen Weg unter den Bäumen am Rhein entlang zu spazieren und zuzuschauen, wie immer mal wieder Ausflugsschiffe den Rhein rauf und runter fuhren. Dann tauchte schon bald das Schlössli Wörth auf und noch etwas weiter, kam auch schon der Rheinfall mit dem majestätischen Schloss Laufen in mein Blickfeld. Und ich muss gestehen, es war - egal wie oft ich das schon gesehen habe -, auch dieses mal wieder faszinierend und wunderschön.

Als ich dann bei der Bootshaltestelle ankam und die Touristenboote sah, dachte ich: „Wenn ich schon nicht über eine Brücke gehen kann, lass ich mich jetzt wenigstens mit einem Boot auf die andere Seite chauffieren und geniesse den Blick auf den Rheinfall - so wie ich diesen noch nie gesehen habe – vom Wasser aus.

Gedacht – Ticket gekauft – Hund auf den Arm genommen – getan.

Die Überfahrt bis zum Schlössli Warth war nett - auch wenn ich ehrlich gesagt nicht wirklich viel gesehen habe, da ich auf der falschen Seite sass. Aber das war ja egal. Denn die richtige Rundreise startete ja erst von dort aus und wir mussten dazu nochmals das Boot wechseln. Als ich dann aber – wieder mit Finny im Arm -, im zweiten Boot sass und dieses immer näher an den tosenden Rheinfall heranfuhr, das Boot immer mehr zu schaukeln begann, das Holz knarrte und ich mir vorstellte, was passieren würde, wenn dieses nun entzweibrechen würde, zweifelte ich wirklich mehrere Augenblicke lang, ob ich nicht doch lieber die Brücke überqueren hätte sollen, da ich hier nun sicherlich – gottseidank wenigstens zusammen mit meinem Hund – sterben würde.

Zum Glück ist das Boot jedoch weder gekentert noch in alle Einzelteile zersplittert, sondern hat uns sicher und wohlbehütet nach exakt 25 Minuten wieder zurück an Land gebracht.

Glück gehabt. ;)

 

Hier ist unser Rheinfall-Bootstour-Fotolink: http://www.aus-unserer-sicht.ch/432737869

 

 

9. Jul, 2018

Es gibt ein wunderbares Sprichwort das besagt: „Wenn du die Gegenwart geniesst, hast du in der Zukunft eine schöne Vergangenheit.“

Ganz nach diesem Motto, habe ich heute alle meine Hausarbeiten und anderen Nebensächlichkeiten auf der Seite gelassen und stattdessen meine Eltern abgeholt mit dem Ziel, zusammen den Tag zu geniessen und die Woche mit einem Happy-Monday zu beginnen.

Und das haben wir getan! Wir haben den heutigen Tag wirklich zu einem fantastischen Happy-Monday gemacht! Einem Tag, der wunderschön war und den wir bestimmt nicht so schnell wieder vergessen werden. Im Gegenteil. Ich glaube, der heutige Tag war ein Tag, den wir alle überhaupt nicht mehr vergessen werden und der in unseren Erinnerungen ewig bleibt. Nicht, weil wir so etwas ultraspektakutäres gemacht haben, sondern einfach, weil wir ganz bewusst die gemeinsame Zeit genossen und uns zusammen erfreuten, dass das Leben und die Welt so wunderbar sind.

Im Gasthaus Gyrenbad haben wir uns ein ausgezeichnetes Mittagessen gegönnt. Eines, das nicht nur für den Gaumen, sondern auch für das Auge ganz toll war. Danach sind wir nach Maur gefahren, um von dort aus, eine eineinhalbstündige Rundfahrt auf dem Greifensee zu geniessen. Bei traumhaften Verhältnissen und wunderbar friedlicher Stimmung, haben wir also unseren Kaffee auf dem Schiff genossen und dabei interessiert und neugierig zugehört, was uns von der Crew alles Spannendes erzählt wurde dabei.

Glücklich – zufrieden – müde. Das sind wir jetzt. Und sicher, diesen Happy-Monday nicht mehr so schnell zu vergessen. Denn ganz ehrlich. Wir wissen es doch alle. Es sind doch genau solche Momente, die in der Zukunft unsere Vergangenheit, dann so wunderschön machen.

Und hier wie immer die Fotos dazu: http://www.aus-unserer-sicht.ch/432737869

 

Und falls ihr euch für mein Buch interessiert, ist hier der Link dazu: http://www.aus-unserer-sicht.ch/440199664

 

 

 

7. Jul, 2018

Eigentlich sollte ich jetzt nicht hier sein. Sondern in der Fideriser Heuberge. Denn dorthin wollte ich dieses Wochenende. Und das nicht alleine, sondern mit einem Freund. Aber eben… Das Wort „sollte“ ist so eine Sache… Denn sollte bedeutet, dass ich es nicht bin. - Leider.

Seit gestern hatte ich ziemlich starke körperliche Beschwerden. Und diese körperlichen Beschwerden führten dazu, dass ich auch mental nicht so fit war, wie normalerweise. Und diese Kombination von „sichnichtgutfühlen“ führte also heute Morgen dazu, dass wir unser Wanderwochenende abgesagt haben. Da Finny und ich ja aber bereits in Wandermontur waren und ich auch absolut keinen Bock darauf hatte, nur zuhause rum zu liegen und ich zudem sicher war, dass mir Bewegung gut tun würde, entschied ich mich kurzentschlossen, anstatt ins Bündnerland zu fahren, einfach eine kleinere Wanderung in der Nähe zu tun.

Kurz nachgedacht war mein Ziel schnell klar: Der Schauenberg sollte es werden.

Ich verfrachtete Finny also in mein Auto, fuhr nach Girenbad, trank dort gemütlich einen Kaffee und marschierte dann auf dem Rundweg Schauenberg los, in Richtung Ruine.

Es war wirklich wunderschön und hätte schöner kaum sein können. Und doch…

Ich weiss nicht genau, ob es nun daran lag, dass ich noch nicht richtig fit war, oder ob es vielleicht daran lag, dass ich mir ja vorgestellt hatte, heute in Gesellschaft zu wandern… Was auch immer der Auslöser war… Ich muss gestehen, heute hatte ich ausnahmsweise Mühe, alleine unterwegs zu sein und fühlte mich zwischendurch sogar ziemlich einsam.

Ich dachte dann an alle die Menschen, die mich immer so beneiden, dass ich tun und lassen könne, was ich will. An die Menschen, die so oft nur die eine Seite der Medaille sehen und nicht wissen, wie es sich anfühlt, am Wochenende alleine unterwegs zu sein... Dann, wenn die meisten anderen es mit ihrer Familie geniessen.

Aber nein! Versteht mich nicht falsch. Mein Leben ist toll so wie es ist und ich möchte es derzeit nicht anders. Und doch gibt es halt solch Momente, an denen man sich jemanden wünscht, der da ist, wenn es einem nicht so gut geht.

Und deshalb freue ich mich jetzt umso mehr, dass ich soeben von einem lieben Freund zum Abendessen eingeladen wurde. DANKE schön!  DAS habe ich jetzt wirklich gerade gebraucht und ich freue mich riesig drauf. Auf das Essen und vor allem auf die liebe Gesellschaft.

Und hier noch  der Link zu ein paar schönen Fotos von unserem heutigen Rundweg: http://www.aus-unserer-sicht.ch/432737869