Blog Teil 4

30. Jun, 2019

Mir wird oft gesagt, ich hätte es so schön. Ich wäre immer unterwegs und mein Leben wäre fantastisch.

Und ja. Das stimmt. Mein Leben ist fantastisch. Aber nicht, weil es einfach und problemlos ist, nein, das kann ich nämlich wirklich nicht behaupten.

Aber schön ist es, weil ich WILL, dass es schön ist. Weil ich WILL, dass ich es mir Wert bin. Weil ich WILL, dass mich kein Hindernis oder Schicksalsschlag in die Knie zwingt und sicher nicht, dass ich unten liegen bleibe. Schön ist es vielmehr, weil ich WILL, dass ich aus schwierigen Situationen gestärkt herauskomme und aus ihnen lerne.

Ja. Und das kann ich wirklich gut. Innehalten. Sortieren. Reflektieren. Lernen. Und dann schauen, wie mein Weg weiter geht.

Und auch deshalb gönnen ich mir – vor allem wenn ich merke, dass ich etwas am Anschlag laufe - diese wichtigen Auszeiten. Mal ganz kleine und manchmal etwas grössere. Mal geplante und manchmal ganz spontan.

Es ist eigentlich ganz egal wie ich es mache, wichtig ist dabei eigentlich nur, dass ich es tu.

Denn wenn man sich selbst Zeit und einen Schritt Abstand schenkt, das Herz und die Augen auf macht und dann Dankbarkeit dazumixt, dann, ja dann, ist das Leben wunderschön.

Und hier ist der Fotolink von unserem schönen Klewenalp-Ausflug vom 29.06-30.06.2019. Anklicken und die Fotos geniessen: http://www.aus-unserer-sicht.ch/441743428

 

 

 

29. Jun, 2019

Ich sitze draussen. Es ist angenehm. Es ist 23 Uhr. Ich höre Kuhglocken. Sonst höre ich nichts. Weit am Horizont ist noch ein ganz zarter roter Hauch zu sehen. Sonst ist es dunkel.

Und ich? Ich sitze hier auf dieser Terrasse vom Berghaus Klewenstock und könnte weinen, so berührt bin ich gerade. Denn was ich die letzten Stunden für ein fantastisches Naturspektakel in dieser unfassbar schönen Kulisse miterleben durfte, war einfach wirklich unbeschreiblich schön.

Ja. Ich habe gehofft, dass mein Aufenthalt auf der Klewenalp schön werden würde und ja, ich habe ebenfalls gehofft, dass, nachdem ich gestern ganz spontan beschlossen habe, hier oben auch die Nacht zu verbringen, einen schönen Sonnenuntergang miterleben würde, aber was ich heute sehen durfte, übertraf meine Vorstellungen um ein Weites.

Und ja. Ich bin wirklich berührt. Und dass ich weinen könnte, ist auch nicht nur so ein Spruch. Denn die Anspannung der letzten Monate war bei mir noch immer stark spürbar und ich hatte wirklich eine kleine Auszeit nötig. Und DIE bekam ich hier auf wundervollste Art.

Und ja. Ich bin mir sicher… mein Vater und mein Bruder haben mir mit diesen fantastischen Farben sicherlich ganz liebe Grüsse vom Himmel geschickt und wollten mir sagen: "Schau mal, wie unfassbar schön, diese Welt doch ist."

Und ja. Da haben sie recht und ich bin dankbar dafür! 

Und jetzt geh ich hier oben, auf 1617 Metern über Meer, ganz gerne ins Bett. Gute Nacht

Und hier sind noch ein paar wunderschöne Fotos zu sehen vom heutigen Abend: http://www.aus-unserer-sicht.ch/441743428

 

 

 

21. Jun, 2019

 

Schau mal Vati, wie es blüht!

Schau. Wir sind im Seleger Moor. So wie wir es zusammen im letzten Jahr auch waren. Jaja. Etwas spät sind wir dieses Jahr dran. Stimmt. Der Rhododendron ist schon ziemlich verblüht. Aber egal. Ich wollte heute einfach dort hin. Zusammen mit Mami – und mit dir.

Und schon während der Fahrt, hatte ich wirklich das Gefühl, als wärst du bei uns. Du bist auf dem Rücksitzt gesessen, so wie du es immer machtest. Stimmt’s?

Im Seleger Moor angekommen, war zwar Mami im ersten Moment etwas enttäuscht, weil sie das Gefühl hatte, dass derzeit ja überhaupt nichts mehr blüht und es deshalb gar nicht so schön wäre. Aber wie wir schon sehr schnell merkten, war genau das Gegenteil der Fall. Es war sogar wunderbar! Vielleicht, weil die Stimmung so friedlich war und ausser uns kaum Leute im Park waren, wir ungestört den Vögeln und Fröschen zuhören konnten und noch der Duft von einem Sommerregen in der Luft hing. Aber vor allem wahrscheinlich, weil man sich heute richtig auf den Park einlassen musste, um seine Schönheit zu sehen. Es war heute kein Farbenmeer, wie es auch schon war, sondern es waren mehr einzelne Blüten, Blätter, Stängel oder Stämme die wir ganz genau betrachteten und von denen wir einfach nur absolut fasziniert waren.

Und spätestens als wir den Digitalis purpurea, also den Roten Fingerhut, in seiner ganzen Pracht entdeckten, war es um uns heute absolut geschehen... Wir waren und sind noch immer absolut begeistert und hin und weg!

Friedlich war es. Heilend war es. Balsam für Körper und Balsam für die Seele.

Danke Vati, dass du Mami, Finny und mich heute begleitet hast, bei unserem Ausflug in das Seleger-Moor. Unser Ausflug hat gut getan und er war wunderschön.

Und hier sind unsere Fotos vom heutigen Tag: http://www.aus-unserer-sicht.ch/441743428

 

 

 

 

10. Mrz, 2019

Hallo Leute. Ich bin‘s mal wieder. Eure Finny. Mein Frauchen sagt, ich soll doch bitte das Schreiben heute übernehmen und euch mitteilen, wie unser gestriger Ausflug ins Tessin war. Sie sagt, sie wolle lieber etwas sinnieren und über das letzte Jahr nachdenken. Zum Schreiben wäre sie gerade nicht so richtig in Stimmung. Ok. Wenn mein Frauchen keine Lust zum Schreiben hat, dann übernehme ich das natürlich sehr gerne für sie. Wir sind ja schliesslich ein Spitzen-Team und da hilft man sich aus wo man – frau - oder hund kann.

Also. Wie ihr ja vielleicht schon mitbekommen habt, sind mein Frauchen und ich gestern mit einer SBB-Tageskarte ins Tessin gereist. Eigentlich hat sie mir ja versprochen, dass wir nochmals eine schöne Schneewanderung machen werden, aber da die Wetterfrösche für das ganze Wochenende stürmisches Wetter prognostiziert haben, hat sie kurzentschlossen ihre Pläne geändert und wir sind in die Sonnenstube der Schweiz gefahren. Boah! War ich froh. Denn wenn ich die Wahl zwischen nass und stürmisch und zwischen warm und sonnig habe, dann fällt mir die Entscheidung nicht schwer. Während der ganzen Zugfahrt habe ich mich ganz doll an mein Frauchen gekuschelt und habe es genossen, dass sie so viel Zeit hatte, um mich zu streicheln. Als wir dann in Lugano angekommen waren, haben wir uns kurz bei einem Kaffee gestärkt und sind dann an der Uferpromenade entlang los spaziert in Richtung Gandria. Und ich sage euch Leute, das war herrlich! Denn dort unten in diesem Tessin ist schon richtig Frühling! Es duftet herrlich nach Blumen und es ist schon richtig mild und überhaupt nicht mehr kalt. Und ausserdem finde ich es halt schon noch ziemlich sexy, wenn die südländischen Hunde mir dort auf Italienisch nachbellen: "Ciao bellissima Finny, come stai?"

Aber das gehört ja nun wirklich nicht hier her. Also weiter im Text.

Wir sind also von Lugano nach Gandria marschiert und es war wunderschön. Mein Frauchen hatte zwar zwischenzeitlich mal eine kleinere Krise – dies, als wir nämlich einen wirklich steilen Weg am Felsen nach folgen mussten und mein Frauchen ja nicht schwindelfrei ist. Sie hat auch wirklich einige Zeit lang gezögert und war schon nahe dran am Umkehren, doch dann hat sie gesagt, NEIN ICH SCHAFF DAS und dann hat sie mir folgendes erklärt: Finny. Wenn du einmal Angst hast und nicht weisst, wie du es schaffen sollst ans Ziel zu kommen, dann schaue einfach für einen Moment vor dich auf den Boden und konzentriere dich immer nur auf den nächsten Schritt. Weisst du, so habe ich es damals gemacht, als mein grosser Bruder gestorben ist und auch damals, als ich meine Stelle verloren hab. Und dasselbe habe ich auch getan, als ich vor einem Jahr eine gesundheitliche Diagnose erhielt, die gar nicht wirklich schön, sondern sehr beängstigend war. Ja, kleine Finny, das solltest du dir merken: Wenn du denkst, dass du es nicht schaffst, dann schau nie weiter als nur bis zum nächsten Schritt. Und erst dann, wenn du diesen gemacht hast, konzentrierst du dich auf den nächsten.

Was soll ich sagen. Mein Frauchen hat es natürlich geschafft. Und ich auch. Und wir waren beide stolz und haben unsere Wanderung total genossen. In Gandria angekommen haben wir uns dann eine kleine Stärkung gegönnt und sind dann mit dem Schiff nach Paradiso gefahren und von dort aus nochmals bis nach Lugano spaziert.

Aber ja. Diesen Satz von meinem Frauchen werde ich mir einprägen. Denn vielleicht brauch ich den ja auch einmal… Wie ging der schon wieder? Ach ja… Wenn du mal in eine Situation kommst, in der du Angst hast, oder in der du denkst, du schaffst es einfach nicht, dann konzentrier dich einfach nur auf das Eine, und das ist ausschliesslich der nächste Schritt.

Und hier ist unser Fotolink vom wundervollen Tessinausflug. Ich freue mich, wenn du ihn anklickst und ich dir zeigen kann, wie wunderschön unserTessinausflug war: http://www.aus-unserer-sicht.ch/441743428

 

 

 

18. Feb, 2019

Es gibt solch Tage, die schöner nicht sein könnten! Tage, die bis ins letzte Detail perfekt sind. Tage, bei denen du schon am Morgen weisst, dass dieser Tag wundervoll werden würde und dir noch lange in Erinnerung bleibt.

Ja. Genau einen solchen Tag hatte ich heute. Einen Tag, wie er im Bilderbuch steht. Und einen Tag, den wenn man ihn beschreiben wollte, alle Superlativen aus dem Zauberkasten ziehen müsste, die man zur Verfügung hat.

Aber ich werde gar nicht viele Worte gebrauchen, um zu erzählen, wie traumhaft es war. Denn manchmal sagen Bilder ja bekanntlich mehr als Worte und deshalb schaut euch doch einfach den Fotolink unten an...

Aber ein paar Gedanken möchte ich doch auch noch mit euch teilen. Denn der heutige Tag war nicht einfach nur so traumhaft, weil die Kulisse und das Wetter nicht schöner hätten sein können. Nein. Mein Tag war auch so fantastisch, weil ich mich gottlob schon vor einiger Zeit entschieden habe, Finanzen gegen Lebensqualität und Lebenszeit zu tauschen und deshalb jeden Montag frei hab. Und diese Entscheidung macht mich erfolgreich. Das habe ich am Samstag von Sabine Asgodom gelernt. Denn erfolgreich ist man, wie sie sagte, wenn man das tut, was man machen will & zudem die Konsequenzen aus dieser Entscheidung trägt. Das heisst in meinem Fall: Ich geniesse meine freien Montage und habe auf der anderen Seite mein Budget entsprechend angepasst.

Dass Finny und mich bei unserem heutigen Ausflug zudem noch jemand begleitete, der das Leben und die wundervolle Landschaft genauso genoss und schätzte wie ich, fand ich fantastisch und ja es stimmt schon… es ist schon toll, wenn die gefühlten 5000 „ach ist das nicht herrlich?“ du nicht nur zu deinem Hund sagst, sondern zusätzlich auch noch zu jemandem, der zwischendurch auch mal sagt: „ja Sandra, da hast du absolut recht“ ;)

Meinen Tag perfekt gemacht, haben aber auch noch andere Menschen. Menschen, die wie zum Beispiel Nina von der Tschuggenhütte, beim Arbeiten richtig gestrahlt haben und signalisierten, dass sie Spass an dem haben, was sie gerade tun. Überhaupt fand ich das gesamte Personal von der Tschuggenhütte super freundlich und total aufgestellt und auch wenn ich ihren Vorgesetzten nicht kenne, so bin ich doch fast sicher, dass auch dieser Spass an seiner Arbeit hat… Denn sonst wär kaum sein gesamtes Personal so gut drauf.

Wie auch immer.

Mein heutiger Tag war im Innen wie auch im Aussen einfach nur grandios und ich bin äusserst dankbar dafür.

Und deshalb heisst erfolg reich glücklich für mich:

Erfolg = das zu machen, für was ich mich entschieden hab

Reich zu sein an Lebensqualität

Glücklich und dankbar zu sein, ab dem was ich hab

Und deshalb ist für mich dir richtige Schreibweise von diesen dei Worten: Erfolgreich glücklich - und ich hänge als gründsätzliche Lebenseinstellung sowie als Ziel noch ein "sein" hinten an.

Und hier kommt der versprochene Fololink von unserem perfekten Tag in Arosa: http://www.aus-unserer-sicht.ch/441743428

 

 

 

 

Und mein Buchlink: http://www.aus-unserer-sicht.ch/440199664