Blog Teil 1+2

17. Sep, 2021

Kennst du das? Du bist unter dem Nebel und kannst dir beim besten Willen nicht vorstellen, dass oben wirklich die Sonne scheinen soll. Oder du bist ober dem Nebel und kannst dir ebensowenig vorstellen, dass die unten wirklich keine Sonne seh’n.

Oder kennst du das, dass du dich fühlst, als wärst du noch unter den Nebel. Und schon ein paar Minuten später denkst du, du wärst darüber und hättest jetzt aber sowas von voll den Überblick.

Und kaum hast du das gedacht, steigt der Hochnebel empor und du siehst weniger als je zuvor.

Doch dann, plötzlich, lichtet sich eine Ecke. Und dann plötzlich eine andere. Du siehst immer wieder ein Stückchen. Doch du kannst es nicht festmachen, denn sogleich ist auch alles schon wieder anders oder schon wieder vollkommen weg.

Kennst du solche Situationen?

Ich auf jeden Fall schon. Du denkst, du hättest es verstanden und würdest den Weg oder die Antwort sehen. Doch dann, ist alles plötzlich wieder ganz anders, oder absolut nicht mehr seh- oder überblickbar.

Was bleibt, ist zu versuchen, im Vertrauen zu bleiben. Denn irgendwann löst sich jeglicher Nebel wieder auf. Manchmal früher, manchmal später. Aber schlussendlich immer. Das ist gewiss. Also vertrauen wir am besten einfach drauf. 

Hier gehts zu den eindrücklichen Nebel-Fotos: Fotoalbum Teil 2 - www.aus-unserer-sicht.ch

Ich wünsche euch viel Spass damit. 

 

13. Sep, 2021

Hy Freunde. Ich bin’s endlich mal wieder. Eure Finny. Ich dachte, ich schreibe heute mal, sodass mein Frauchen ihre Augen schonen kann. Sie hat nämlich mal wieder eine Augenentzündung. Schon wieder. Die Arme. Und das, obwohl sie ihre Gletscherbrille und ihren Hut aufhatte. Naja. Zum Glück gibt es ja aber noch mich, sodass ich an ihrer Stelle euch erzählen kann, was wir heute Schönes erlebten.

Mein Frauchen und ich waren nämlich heute auf dem Brunni unterwegs. Mit der Gondel sind wir bis ins Ristis hochgeschwebt, um dann von dort aus übers Rigidal hoch bis zur Brunnihütte zu spazieren. Mein Frauchen war hin und weg, wie gut ich heute gelaufen bin. Sie war ganz aus dem Häuschen. Denn wenn ich ehrlich bin, ging es mir schon ziemlich lange nicht gut und an Wanderungen war nicht wirklich zu denken. Dass mein Frauchen und ich deshalb jetzt wieder solch schöne Dinge zusammen erleben können, ist ein riesen Geschenk und mein Frauchen freut sich darüber gerade wie ein Sahnehäubchen. Was das bedeuten soll, weiss ich zwar jetzt auch nicht so genau. Aber mein Frauchen hat mir das diktiert und gesagt, ich solle das so schreiben. Naja. Wie auch immer. Eigentlich ist mir Sahne sowieso absolut egal. Ich finde jedoch, da ich jetzt so viel geschrieben habe, habe ich mir nun aber noch ein leckeres Entenstückchen verdient. Und danach kuschle ich mich an mein Frauchen, mache ich Augen zu und sage: Gute Nacht.

Ach und ja…. Hier geht’s natürlich noch zum Fotolink von unserem heutigen Tag: Fotoalbum Teil 2 - www.aus-unserer-sicht.ch 

Viel Spass beim Anschauen der Fotos. 

 

 

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12. Sep, 2021
Ich sitze in der Ferienwohnung meiner Schwester. Ich bin froh da zu sein. Es war ein schöner Tag. Ein intensiver. Ein Tag voller Gefühle. Von tiefer Trauer über Angst zu Ohnmacht aber auch zu Urvertrauen und zu Dankbarkeit. Denn nein. Es ist nicht so, dass in meinem Leben einfach immer alles Easy-Peasy läuft. Nein. Nur weil meine Bilder immer schön sind, heisst es nicht, dass ich nicht manchmal Zweifel habe. Dass ich nicht manchmal leide. Dass ich nicht manchmal Angst habe. Nein. Das heisst es nicht.
Heute auf dem Trübsee, auf 1764 m. ü.M war es heilend. Ich konnte abschalten und die fantastische Bergwelt in vollen Zügen geniessen. Und dann habe ich mir die Frage aller Fragen gestellt. Die Frage, die mich mein Leben lang begleitet und die auch in Coachings gerne vorkommt. Es ist die Frage, die alles so absolut relativiert. Und es ist die Frage, bei der wir so unfassbar ehrlich mit uns sein müssen. Es ist die Frage: Wenn du am Schluss deines Lebens auf dein jetziges Leben zurückschauen würdest, würdest du dann auf das Leben zurückschauen, das deine Seele leben wollte?
Wenn ein "Ja" kommt, perfekt!
Wenn ein "nein" kommt, dann lohnt es sich vielleicht mal die Zusatz-Frage zu stellen: Würdest du noch immer zögern was zu verändern, wenn du nur noch 6 Monate zu leben hättest?
Wie auch immer unsere ganz eigenen Antworten auf diese Fragen aussehn. Was wir alle stets und immer machen können ist, den heutigen Tag so schön zu gestalten, wie es uns heute mit dem was wir haben und dem was wir sind, zur Verfügung haben. Sodass wir irgendwann mal zurückschauen können und sagen: dieser Tag damals war wirklich schön.
Und ja. Das habe ich getan. Ich habe den heutigen Tag so schön gemacht, wie er nur sein konnte. Ja. Und irgendwann werde ich dankbar zurückschauen und denken: Mein 12.09.2021 war wirklich schön.

Fotolink zum 12.09.2021: Fotoalbum Teil 2 - www.aus-unserer-sicht.ch

 

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29. Aug, 2021

Manchmal gibt es fast keine Worte, um zu beschreiben, wie schön etwas gerade ist. Und manchmal braucht es auch gar keine Worte dazu. Denn manchmal ist es einfach ausreichend zu sein, zu staunen, zu realisieren, wie wundervoll unsere Erde ist und was für ein Geschenk es ist, genau jetzt hier zu sein.

Mehr möchte ich gar nicht sagen, zu meinem heutigen Tag. Ich weiss einfach, dass dieser Ausblick vom Monte Brè aus, meine Seele ganz tief berührt hat.

Und ich bin gerade so dankbar um mein Leben und ich glaube, es hat sich noch nie so stimmig angefühlt. Ich darf immer mehr Menschen dabei helfen, ihre eigene Lebensaufgabe zu finden, um dann ihren Weg im Vertrauen und geniessend zu geh’n. Zudem darf ich auch immer mehr Menschen begleiten, das Thema Tod nicht mehr als Feind, sondern als Ratgeber zu sehn. Für mich ist das so fantastisch, denn für diese Themen bin ich hier.

Heute war alles so stimmig und ich fühlte ich mich so gesegnete, auf diesem Monte Brè. Ich konnte auf dem Berg und auch danach in Locarno meine Energiereserven voll aufladen und ich sage:  

Danke Leben, dass ich dich erfahren kann.

 

Und hier ist der Link, zu den wunderschönen und eindrücklichen Fotos von Lugano und vom Monte Brè: Fotoalbum Teil 2 - www.aus-unserer-sicht.ch

 

 

 

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13. Aug, 2021

Ein wundervolles Geschenk, war dieser heutige Tag.

Warum? Weil es ein Tag war, an dem mal wieder Erinnerungen generiert wurden.

Kennst du das? Du erlebst etwas und weisst ganz genau, dass du irgendwann mal unendlich dankbar und in Liebe an diese Momente zurückdenken wirst. Das wird dann sein, wenn deine Liebsten dir schon vorausgegangen sind. Dann wenn du zurückbleibst und sie hier unten auf der Erde schrecklich vermisst. Und doch wird dein Herz voll mit Liebe, wenn du an sie denkst.

Ich bin dankbar, für genau solche Momente, wie ich sie heute erleben durfte. Mit meiner Mama, die mit ihren 87 Jahren heute mit mir zusammen im Ristis auf 1600 Meter über Meer gewesen war. Von der Bergstation sind wir einen wunderschönen Weg lang spaziert, bei welchem uns der Ausblick auf die traumhafte Bergkulisse richtig andächtig gemacht hat. Die frische Lust. Die Kraft der Berge. Und nur das Bimmeln der Kuhglocken war zu hören. Wir haben uns auf ein Bänkli gesetzt und es einfach genossen. Es war wirklich unbeschreiblich schön.

Dass mein Mami mit 87 Jahren nochmals auf eine Alm gehen konnte, war ein riesen Geschenk. Für sie. Für uns. Für mich.

Ja. Ich bin dankbar. Sehr sogar. Und ich weiss, dass genau solche Momente mir irgendwann helfen werden, wenn ich sie vermissen werde. Aber jetzt ist sie noch da. Und jetzt können wir noch solche Momente kreieren.

Und das können wir übrigens laufend tun. Wir brauchen nämlich nicht eine Alm dazu. Sondern es geht darum, ganz einfach intensiv Zeit zu verbringen. Und vielleicht sogar einfach schweigend, zusammen zu sein.   

Denn das ist, was in unserer Erinnerung abgespeichert bleibt. Es sind die Momente, in denen wir lachen. In denen wir lieben. Und in denen wir einfach uns ganz selbst sind. Es sind die Momente, in denen wir uns verschenken und es sind die Momente, bei denen wir realisieren, wie wundervoll das Universum doch ist.

Ja diese Erinnerungen sind Balsam, für die die zuerst gehen und für die, die noch länger hier sind.

Und deshalb sollten wir alle so viel als möglich, von diesen wundervollen Erinnerungen generieren. Denn ob 87 Jahre, oder 47, oder 17. Wir wissen alle nicht, wann unsere Seele ihre Aufgabe in diesem Erdenleben erfüllt hat und somit zurück ins Licht gehen will.

In tiefer Dankbarkeit, schaue ich jetzt nochmals die wundervollen Fotos vom heutigen Tag an und sage: Danke für unser gemeinsames Sein.

Und hier ist der Link, zu den wundervollen Fotos von heute: Fotoalbum Teil 1 - www.aus-unserer-sicht.ch

 

PS. Schön Mami, dass es dich gibt.