Blog Teil 1

9. Mai, 2021

Was für ein Tag!

Die Augen aufmachen, und durch das Fenster auf einen wunderschönen weissen Berggipfel blicken – das ist so wunderschön!

Ich bin echt gesegnet in einem Land zu leben, das so wundervoll ist. Ich bin aber auch gesegnet, weil ich mittlerweile so gut auf mich schau. Denn manchmal hatte und habe ich den Drang, das etwas zu vergessen. Ich arbeite und lerne so viel, und versuche, auch alles drumherum noch unter einen Hut zu bringen. Ich versuche ein gutes Hunde-Fauchen zu sein, sowie eine gute Tochter. Ich möchte, dass meine Wohnung ordentlich ist und auch, dass ich mich persönlich und beruflich in die von mir gewählte Richtung entwickle. Und auch wenn vieles ja Spass macht, so hat auch mein Tag nur genau 24 Stunden. Und manchmal ist das eher etwas zu kurz. Und dann den Mut zu haben und zu sagen: "Ich mach auch dann, wenn viel los ist, eine Pause", ist ein solch wertvolles Geschenk an mich persönlich, aber auch, ein absolut entscheidender Erfolgsfaktor für meinen Prozess.

Denn eine Flow Kreislauf besteht aus folgenden Phasen: Kampf – Loslassen – Flow – Erholung. Und erst wenn alle diese Phasen durchlebt wurden, kann die neue Flow-Phase entstehen. Das kennen diejenigen von euch ja sicherlich auch, die so wie ich, gerne wandern. Irgendwann kommt ihr an den Punkt, da wird es echt streng. Ihr habt keine Lust mehr und denkt, wenn ihr seht, wie lange der Weg noch dauert: "Ach du heilige Sch… ich will eigentlich gar nicht mehr…" Doch wenn du dann nicht aufgibst, sondern einfach innerlich loslässt, dann passiert es, dass du plötzlich in solch einen Flow kommst, dass du gar nicht mehr merkst, wie du immer Stück für Stück weiter gehst. Und wenn du dann irgendwann merkst, dass dein Flow nachlässt, dann gönnst du dir hoffentlich eine so wichtige Erholungspause.

Ich habe diese Phasen heute auch ganz deutlich gespürt. Und ich spürte diese Phasen auch ganz stark während den letzten Tagen. Und ich finde es gerade ganz interessant, zu überlegen, wie viele Menschen gar nie in den Flow kommen, weil sie schon aufhören, wenn es mal ein bisschen streng wird. Und wie andere zusammenklappen, weil sie vergessen, diese so wichtigen Erholungsphasen einzubauen.

Mir auf jeden Fall, hat diese Pause hier unglaublich gutgetan. Es war fantastisch, heute mit Finny zusammen, eine schöne Wanderung zu machen, die wundervollen Wasserfälle zu bestaunen, das traumhafte Frühlingswetter zu fühlen und die wunderbare Bergwelt zu geniessen.

Ja. Meine Pause hat unglaublich getan! Jetzt kann ich gestärkt und voller Tatendrang zurück. Und - ich freue mich. Auf gehts, zum nächsten Flow. 

 

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8. Mai, 2021

Guten Abend Leute. Ich bin’s. Eure Finny. War das mal wieder ein toller Tag, sag ich euch! Ich bin endlich mal wieder mit meinem Frauchen unterwegs. Und wir geniessen es total.

Heute Morgen ist mein Frauchen super früh aufgestanden und hat sich sofort an den Laptop gesetzt. Ich war etwas erschrocken darüber, weil sie das ja in der letzten Zeit so oft tut und ich schon Angst hatte, dass das nun schon wieder das ganze Wochenende vor diesem Ding in sich versunken sein wird. Doch dann sagte mein Frauchen zu mir: «Finny, jetzt musst du ganz still sein, bis ich fertig bin. Ich habe eine Prüfung und möchte mich konzentrieren. Wenn ich die Prüfung jedoch geschrieben habe, dann fahren wir das Wochenende fort. Ich habe uns nämlich eine kleine Ferienwohnung in den Bergen gemietet und dann geniessen wir es mal wieder so richtig schön. Einfach nur du und ich. Ist das ein Deal?»

Und ob das ein Deal war! Mucksmäuschenstill war ich! Kaum geatmet habe ich. Ich wollte nämlich, dass die ganze Lernerei sich für mein Frauchen ausbezahlt hat. Und das tat es zum Glück auch. Nachdem mein Frauchen nämlich längere Zeit hochkonzentriert irgendwas in den Laptop reingeschrieben hat, jubelte sie plötzlich: «Juhui Finny, geschafft!» Und dann schnappte sie mich und tanzte mit mir in der Wohnung umher. Also ganz ehrlich. Seit mein Frauchen diese LifeTrust-Coaching-Weiterbildung bei Veit Lindau macht, tut sie solche Sachen öfters. Manchmal singt sie, dann lacht sie ganz ausgelassen und dann wieder hüpft sie in der Wohnung umher. Was das genau soll, frag ich mich zwar dann immer, aber ihr scheint es gut zu tun und es schein ihr zu gefallen. Aus diesem Grund hinterfrage ich es auch nicht. Ganz im Gegenteil. Denn wenn es meinem Frauchen gut geht und sie sich freut, laufend zu entwickeln, dann freut mich das auch. Na ja. Auf jeden Fall, solange sie nur zuhause und nicht irgendwo draussen auf den Tischen rumtanzt.

Und dann sind wir also dann losgefahren. In Richtung berneroberländer Berge. Denn Adelboden sollte unser Ziel heute sein. Da hat mein Frauchen in einem schönen Chalet eine kleine Wohnung für uns gemietet. Und da sind wir also nun. Müde vom wunderschönen Spaziergang, dem Fluss entlang, mit Blick auf die angezuckerten Berggipfel und unten die saftig grünen Wiesen, die einen so wundervollen Kontrast zum weissen Schnee und dem blauen Himmel sind.

Ja. Hier in Adelboden scheint die die Welt noch ziemlich heil zu sein. Wunderschöne Häuser. Kühe mit Hörnern. Tosendes Wasser. Eine traumhafte Bergkulisse. Saftige Wiesen. Irgendwie absolut Swissness pur.

Jetzt gehen wir bald schlafen, sodass wir morgen fit sind, um diese schöne Gegend noch weiter zu erkunden. Wir freuen uns drauf. 

 

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21. Mrz, 2021

Irgendwie schon merkwürdig. Manche Menschen wünschten sich, sie hätten derzeit etwas zu tun, und ich hatte die letzten Monate das Gefühl, als hätte ich kaum mehr Zeit zum Luftholen. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich zu viel Zeit in Dinge gesteckt, die – wenn ich es mir ganz richtig überlege – nicht wirklich wichtig waren. Es sind nämlich nicht die Dinge gewesen, an die ich mich mal erinnern werde, wenn ich auf dem Sterbebett liege und zurückdenke an mein Leben.

Und doch habe ich mich hinreissen lassen, viel zu viel Energie zu verschleudern. Mein neuer Job hat mich viel mehr Energie gekostet, als mir lieb gewesen wäre und mit allem anderen was sonst noch so rundherum läuft, blieb wirklich kaum mehr Zeit für mich, um einfach mal wieder in Ruhe inne zu halten. Und dabei weiss ich doch so genau, wie entscheidend genau das ist! Ich weiss so viele gute Sachen und im Normalfall wende ich diese auch richtig gut an und doch ist es mir jetzt passiert, dass ich mich viel zu sehr habe in diesen Energieraube-Sog reinziehen lassen.

Umso spannender fand ich es, als gestern bei meiner Live-Trust-Coaching-Weiterbildung das Thema Tod ein Bestandteil war. Und Zack! Wie auf mein Stichwort war ich wieder bei mir und ich hatte das Gefühl, als wäre ich aus meiner Trance erwacht.

Denn ganz ehrlich – und das meine ich von ganzem Herzen so. Für mich gibt es wirklich keinen besseren Ratgeber als das Thema Tod. Denn der Tod lehrt mich immer wieder herauszufinden, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Und er hilft mir, immer mutiger meinen eigenen Lebensweg zu gehen. Und dabei werde ich nie die letzte Botschaft meines Bruders vergessen, der mir hinterliess: Geniess es!

Und auch wenn ich noch nicht perfekt bin und manchmal wieder in alte Muster verfalle, so bin ich doch unglaublich dankbar, wie weit ich schon gekommen bin. Und ich bin dankbar, dass ich täglich dazulerne und auch zufrieden mit mir bleibe, wenn ich mal einen Zwischenschritt einlegen muss.

Und heute habe ich mir jetzt eine wundervolle Pause gegönnt. Zusammen mit Finny bin ich nach Emmetten gefahren. Wir haben einfach ganz wundervoll schweigend eine schöne Wanderung gemacht. Abseits der Menschenmassen. Ganz ohne jegliche Töne oder Laute. Ganz ohne Ablenkung. Einfach nur Finny und ich.

DAS war Balsam. Balsam für mein Herz, meinen Körper und meine Seele. Und DAS sind Momente, auf die ich mal zurückschauen werde.

Und hier ist der Fotolink dazu: Fotoalbum Teil 1 - www.aus-unserer-sicht.ch (aus-unserer-sicht.ch) Viel Spass damit.  

  

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15. Feb, 2021

Hallo Leute. Ich bin’s mal wieder. Eure Finny.

Ich freue mich sehr, euch mal wieder erzählen zu dürfen, was wir Schönes gemacht haben. Gestern hat mich mein Frauchen nämlich am Morgen schon ganz früh geweckt und gesagt, dass wir nun nach Meiringen fahren würden. Meiringen würde im Berneroberland liegen und mein Frauchen würde mich einladen, dort eine Nacht zu verbringen, sodass wir zwei wundervolle Tage im Schnee verbringen können. Wow. Wie ich mich darüber gefreut habe, sag ich euch. Mein Frauchen und ich waren nämlich die letzte Zeit eher etwas Spazierfaul und sind mehr oder weniger immer in der nahen Umgebung unterwegs gewesen. Ich war deshalb super happy und aufgeregt, dass wir nun mal wieder eine uns unbekannte Gegend auskundschaften konnten.

Vorbei am schönen Sarner- und Lungerersee sind wir also so durch die Gegend gefahren und dann über den Brünig, bis wir in Meirigen angekommen sind. Natürlich war ausser dem Hotel alles geschlossen, aber das war meinem Frauchen und mir noch so recht. Denn auf andere Leute hatten wir coronatechnisch auch absolut keinen Bock. Wir genossen es dafür, einen wundervoll langen Spaziergang im Tal unten durch die schöne Ebene zu machen und die von der Sonne geküsste Schneelandschaft, in jeder Faser unseres Körpers aufzusaugen.

Aber ich sag euch. Mein Frauchen hat schon nicht mehr wirklich eine gute Kondition. Oder sie wird alt. Oder vielleicht auch beides. Denn nach unserem Winterwoderland-Spaziergang war die so platt, das die sich gleich ins Bett für ein Nickerchen hingelegt hat. Dass wir beide nicht das Abendessen verschlafen haben, war eher Zufall. 

Zum Glück war sie aber heute Morgen dann wieder fit, sodass wir gemeinsam zum Hasliberg hochgefahren sind, um dort den fantastischen Panoramaweg entlang zu wandern. Unsere Wanderung wurde zwar immer wieder unterbrochen, da mein Frauchen immer wieder stehen geblieben ist und ausrief: "Schau mal Finny, wie fantastisch!" Alles wollte sie fotografieren und bestaunen, aber wir hatten ja Zeit, also liess ich sie gewähren.

Auf dem Heimweg im Auto summte und sang dann mein Frauchen laufend vor sich her. Ach. Es ist ja so einfach. Gebt meinem Frauchen einfach etwas Sonne, ein paar Berge und viel Schnee und schon ist sie glücklich.

Und ich übrigens auch.

Und wenn ihr Lust habt, ein paar von unseren Fotos von heute und von gestern zu bestaunen, ist hier der Link dafür: http://www.aus-unserer-sicht.ch/448133816

 

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28. Jan, 2021

Manchmal ist es so, dass man gar nicht weit wegfahren muss, um etwas Schönes zu sehen. Und manchmal ist es so, dass es auch gar nicht immer strahlender Sonnenschein sein muss, damit es einem gefällt. Und manchmal ist es so, dass man einfach das Beste aus einer Situation machen muss. Und manchmal reicht es schon, einfach das Gute erleben zu wollen, egal ob man gerade im Lockdown Ferien hat und es dabei richtiges Aprilwetter ist und es abwechselnd regnet, die Sonne scheint und dann wieder schneit.

Finny und ich waren die letzten Tage in unserer nahen Gegend unterwegs. Und dass dies auch bei nicht immer nur strahlendem Wetter faszinierend sein kann, seht ihr am besten, wenn ihr auf unseren nachfolgenden Fotolink klickt.

Heute möchte ich gar nicht mehr Worte verlieren, sondern schicke einfach mit unseren Bildern liebe Grüsse von unserer nahen Umgebung zu euch: Fotoalbum Teil 1 - www.aus-unserer-sicht.ch (aus-unserer-sicht.ch)

 

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